Wasser ist Leben

Wasser ist lebensnotwendig für Menschen, Tiere und Pflanzen.
Ohne Wasser würde alles sterben. Aber Wasser wird immer weniger.
Es gibt Aussagen, dass es in der Zukunft weniger Kriege um Öl geben wird, jedoch mehr Kriege um Wasser.
Da Ghana ständig wächst, ist die Nachfrage nach Wasser immer dringlicher.
Gleichzeitig werden viele Flüsse, welche die Hauptquelle für Leitungswasser sind, verschmutzt, ganz besonders durch illegales Goldschürfen.
Das Resultat sind ständig steigende Wasserpreise.

Im Baobab Zentrum brauchen wir Wasser zum Putzen, waschen, duschen und um die Farm zu wässern. Die Kosten für Wasser für eine solch große Gemeinschaft beläuft sich im Durchschnitt auf 2.000 GHc im Monat.
Wir haben schon einen Regenwassersee und ein Regenwasserreservoir, aus denen wir Wasser für die Farm bekommen, jedoch brauchen wir mehr.
Ghana hat eine große Regenzeit von Mai bis Juli und eine kleine Regenzeit im September und Oktober.Um dieses wertvolle Wasser zu speichern, wollen wir den See vergrößern und ein neues Regenwasser Reservoir für 200.000 Liter Wasser, das vom Dach unserer Ausbildungsküche gewonnen wird, bauen.

Wir erziehen unsere Kinder dazu, die Umwelt zu schützen und natürliche Resourcen zu achten. Regenwasser wurde früher aufgefangen, doch heute macht das nur noch ein kleiner Teil der Bevölkerung. Die Modernisierung hat dazu geführt, dass die meisten Menschen Leitungswasser wollen, während das wertvolle Regenwasser wegfließt und versickert. Aber auch das Brunnenwasser wird nicht mehr geachtet. Das ist der Einfluss der westlichen Welt. Traditionen werden vergessen. Das öffentliche Leitungssystem ist völlig überfordert und dadurch fließt das Leitungswasser in der Regel nur ein paar Stunden am Tag oder in der Nacht. Baobab versucht die SchülerInnen zu verantwortungsbewussten Menschen zu erziehen, die in Zeiten des Klimawandels solche Resourcen wert schätzen und versuchen, nachhaltig mit Wasser umzugehen. In ihren Dörfern können sie Vorbilder sein. Indem wir unabhängiger vom Leitungswasser werden, können wir in Zukunft durch die drei Projekte unsere Kosten erheblich senken.Das Projekt kostet 22.000,- Euro und wurde finanziert von Geschäftsführern einiger Betriebe in Würzburg.
Wir danken allen Sponsoren ganz herzlich und ein besonderer Dank geht an Walther Mann von der IGM und dem Missiochor aus Würzburg, der dieses Projekt möglich gemacht hat.
Zusätzlich versucht Walther Mann nun auch noch ein bis zwei Solarpumpen zu finanzieren.

Die Grube für Regenwasserreservoir im Aushub

Der derzeitige Stand des Regenwasserreservoirs

 

Mischmaschine mischt Zement für die Basis

Kenteweber Yaw als Bauarbeiter

Von diesem Dach wird Wasser gesammelt